Zimmerbrand in der Altstadt

Wie die Polizei am Donnerstag, 5. Juli, schon um 4.54 Uhr in der Nacht bekanntgab, rückten Rettungskräfte rund zwei Stunde vorher – gegen 2.34 Uhr – zu einem Wohnungsbrand in Zons aus. Entgegen der ersten Pressemeldung, wonach es sich beim Einsatzort in der Altstadt um die Turmstraße gehandelt haben sollte, war tatsächlich ein Haus an der Mauerstraße betroffen. Das wurde von der Polizei am gleichen Tag um 14.28 Uhr veröffentlicht. Im Rahmen der derzeit laufenden Ermittlungen fanden die Brandexperten der Kriminalpolizei bislang keine Hinweise auf ein vorsätzlich gelegtes Feuer. Vielmehr deuten die Umstände auf eine fahrlässige Verursachung hin.

Als die ersten Einsatzkräfte der Dormagener Feuerwehr vor Ort eintrafen, fanden sie einen ausgedehnten Zimmerbrand mit starker Rauchentwicklung im Untergeschoss eines Mehrfamilienhauses vor. Die Bewohner hatten ihre Wohnungen glücklicherweise bereits beim Eintreffen der Feuerwehr selbstständig verlassen. Zwei Trupps bekämpften den Brand von innen und außen. Ein weiterer Trupp kontrollierte und belüftete die anderen Wohnungen. Alle Anwohner wurden durch den Rettungsdienst betreut. Von den acht betroffenen Anwohnern wurden sechs mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung mit einem Großkrankentransportwagen der Feuerwehr Düsseldorf zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.

Die Brandwohnung ist nach Angaben der Florianer unbewohnbar. Drei weitere Wohnungen wurden durch den Brandrauch in Mitleidenschaft gezogen, so dass ihre Nutzung vorerst untersagt wurde. Die betroffenen Anwohner kommen bei Verwandten unter. Im Einsatz waren von der Feuerwehr Dormagen die Löschzüge Zons, Stürzelberg, Delhoven, Nievenheim sowie die hauptamtliche Wachabteilung und der Rettungsdienst mit insgesamt 46 Kräften. Der Grundschutz für die Stadt Dormagen wurde durch den Löschzug Mitte von der Hauptwache an der Kieler Straße im „TopWest“ aus sichergestellt. (pol/stp/-oli)

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