Mit Covestro abgehoben: Ballonfahrt ein super Erlebnis

Einmal in den Lüften schweben – Diesen Traum erfüllte jetzt der Werkstoffhersteller Covestro gemeinsam mit dem Rheinischen Anzeiger als Medienpartner. Bei einer Verlosung wurden vier glückliche Gewinner ausgewählt, die zusammen mit einem Partner ihrer Wahl die Gelegenheit bekamen, 60 Minuten lang in einem Heißluftballon ihre Wohnorte aus der Vogelperspektive zu betrachten.

Ein überwältigender Anblick bot sich bei tollem Sommerwetter in luftiger Höhe auch über dem Dormagener Chempark. (Foto: svh)

Auf dem Startplatz am Walter-Reuber-Weg in Delhoven ging es los: Mit vereinten Kräften halfen die Gewinner dem erfahrenen Aeronautic-Team dabei, den Korb zu entladen, falteten die knallbunte Ballonplane auf und hielten diese fest, während sie sich langsam, zunächst durch starke Ventilatoren, füllte. Zu dem Zeitpunkt, als sie aufgerichtet über dem massigen Korb schwebte, hieß es dann: Schnell auf den zugeteilten Posten. Denn nur Sekunden später stieg der Heißluftballon auch schon in die Luft. Viel bejubelt von vielen Schaulustigen – aufmerksam geworden durch die enorme Größe, aber auch die typische Pracht der Covestro-Farben – ging es immer höher. Und schon nach wenigen Minuten war bis auf das aufflammende Feuer, welches den Ballon in der Luft hielt, nichts mehr zu hören. Natürlich unterhielten sich die Passagiere angeregt, unter anderem mit dem Piloten, und tauschten sich über die besten Fotomotive aus, genossen aber auch die ruhige Fahrt durch die Lüfte über Dormagen. Der strahlende Sonnenschein sorgte auch so weit oben noch für angenehme Temperaturen und ermöglichte den Passagieren einen weiten Blick.
Die Richtung kann bei einer Ballonfahrt natürlich nicht bestimmt werden, sondern ist vom Wind abhängig. Vergleichsweise schnell sei der Heißluftballon von Covestro unterwegs gewesen, erklärte das Aeronautic-Team später. Denn nach nur 60 Minuten hatte der Ballon das Dormagener Stadtgebiet verlassen, bereits den Rhein überquert und war über Monheim einige Ortschaften weiter geflogen. Die Landestation wählte der Pilot dann relativ spontan aus: Mitten zwischen Feldern auf einer unbewirtschafteten Wiese an einem Hang im kleinen Leichlingen-Pohligshof. Mit einem ordentlichen Ruck setzte der schwere Korb auf und rüttelte die Passagiere einmal so richtig durch, bis er schließlich zum Stehen kam. „Aber wenigstens ist er nicht umgekippt und gut kann der Landplatz eben nicht ausgewählt werden“, sagte der Pilot später. Eine Attraktion war der große Heißluftballon auch dort zwischen den vielen Bauernhöfen – Kinder versuchten mit ihren Fahrrädern hinterherzukommen, einige andere hielten die ruckelige Landung auf Fotos fest. Sogar die Tiere bemerkten dieses außergewöhnliche Spektakel, als der Ballon immer näher kam: Ein paar Kühe flüchteten aufgeregt in eine Richtung ihrer Weide und auch „aufgescheuchte Hühner“ in einem Gehege machten ihrem Namen alle Ehre.
Vor Ort hatte das Aeronautic-Team neben einem reichhaltigen Imbiss noch etwas ganz Besonderes vorbereitet: Wer zum ersten Mal in einem Ballon mitgefahren war, wurde getauft und somit in den „Adelsstand“ erhoben. Auf einer Urkunde erhielten die vielen Grafen, Freiherren und Barone der Lüfte dann ihre neuen Namen. „Das war einfach nur ein unvergessliches Erlebnis. Ich bin überglücklich, dass ich mit dabei sein durfte“, beschrieb die Gewinnerin Irene Brüne später die Ballonfahrt. (jvh)

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