Im nächsten Jahr drei Schulen monatelang unter einem Dach

Der Spielplatz hinter der Realschule könnte im nächsten Jahr monatelang zum Schulhof werden. (Foto: -oli)

Vor allem die Eltern der betroffenen Schüler fragen nach dem Zeitplan. Durch die laufende Sanierung der Sekundarschule am Bahnhof und den anstehenden Umbau der Christoph-Rensing-Grundschule zum „LernOrt Horrem“ stehen Umzüge an – in die Realschule am Sportpark, wo im letzten Jahrgang noch vier Klassen unterrichtet werden. Da der Eigenbetrieb Dormagen auch in diesem Fall den ursprünglichen Zeitplan nicht einhalten kann, wird es im nächsten Jahr zu „Umzugsüberlappungen“ über mehrere Monate kommen.

Seit Anfang des Jahres wird die Sekundarschule, die im Schulzentrum Dormagen-Nord dieRäume der ehemaligen Hauptschule bezogen hat, saniert. Seitdem wird die Hälfte der dortigen Klassen (acht von 16) in Räumen der Realschule an der Beethovenstraße unterrichtet. In der Ursprungsplanung sollte die Sanierung der Sekundarschule abgeschlossen sein, bevor der Umbau der Grundschule in Horrem beginnt, der ebenfalls nur stattfinden kann, wenn die Klassen aus dem Altgebäude in die Realschule umziehen. „Wir kriegen das leider nicht nacheinander hin“, teilte der zuständige Erste Beigeordnete der Stadt Dormagen, Robert Krumbein, in der Sitzung des Schulausschusses in der vergangenen Woche mit. Um den Weiterbetrieb der Offenen Ganztagsschule (OGS) für die Kinder der Christoph-Rensing-Schule hinzubekommen, werden auf dem Areal der Realschule für anderthalb Jahre Raummodule, also Container wie an der Regenbogenschule in Rheinfeld, aufgestellt. In der auslaufenden Realschule an der Beethovenstraße wird derzeit der letzte Jahrgang mit vier Klassen unterrichtet. „Für eine gewisse Zeit müssen wir im nächsten Jahr also drei Schulen in einem Gebäude unterbriegen“, erklärte Krumbein. Geplant war, dass die Grundschüler in den Sommerferien umziehen. „Nach heutigem Stand wird daraus wohl der Jahreswechsel werden, so dass es im nächsten Jahr zu einer Überlappung von drei bis vier Monaten kommt“, führte der Erste Beigeordnete aus. Damit die verschiedenen Altersgruppen auch in den Hofpausen ihre Bereiche haben, gibt es Überlegungen, den Spielplatz hinter der Realschule unter der Woche vormittags und mittags als Schulhof zu nutzen. Wie bei anderen Schulen auch würde er dann erst nachmittags öffentlich nutzbar sein. „In Abstimmung mit allen Beteiligten haben wir eine erste grobe Planung durch die beiden beauftragten externen Projektsteuerer“, so Krumbein. Die Detailplanung soll dem Schulausschuss in der Mai-Sitzung vorgelegt werden. (-oli)

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