Erweiterungsbau kann sich sehen lassen

Löschzugführer Sven Böckmann und seine Kameraden vom Löschzug Straberg der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Dormagen strahlten am vergangenen Sonntag mit der Sonne am wolkenlosen Himmel um die Wette: Vor zahlreichen Feuerwehrkollegen aus dem Stadtgebiet, vor Kreisbrandmeister Norbert Lange, vor einigen geladenen Gästen aus Politik und Verwaltung wurde endlich der neue Anbau am Feuerwehrgerätehaus an der Norberstraße feierlich eröffnet. Dies geschah in Form einer Schlüsselübergabe durch Bürgermeister Erik Lierenfeld, den Leiter des städtischen Eigenbetriebs, Uwe Scheeler, den Architketen Jürgen Pennigs an Böckmann als „Hausherren“ und den Leiter der Dormagener Feuerwehr, Bernd Eckhardt. „Fast 500.000 € hat die Stadt Dormagen in Straberg in die Feuerwehr investiert. Eine Investition, die der Sicherheit von ganz Dormagen zugute kommt“, betonte der Bürgermeister dabei.

Strahlende Gesichter bei allen Beteiligten nach der Schlüsselübergabe in der Fahrzeughalle. (Foto: Oliver Baum)

Mit weiteren Investitionen in die Hauptwache an der Kieler Straße im „TopWest“, in ein neues Gerätehaus in Stürzelberg, in die Erweiterung des Standortes Nievenheim und des geplanten Neubaus in Delhoven werde die Feuerwehr zukunftsfest gemacht. Lierenfeld wies vor allem auf die Eigenleistungen der Straberger Feuerwehrleute hin, die bereits beim Abriss des alten Anbaus an die Fahrzeughalle fleißig mitgearbeitet hatten: „Insgesamt habt Ihr rund 2.000 Arbeitsstunden in den Neubau gesteckt. Das ist ein eindrucksvolles Maß an Eigeninitiative“, sagte der Verwaltungschef. Die 45 Florianer des Walddorfes waren an den Elektrik- und Beleuchtungsarbeiten, beim Einbau der Heizung und zuletzt beim Anstreichen der Wände beteiligt. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Die lange Wartezeit und die Verzögerungen in der Bauphase lassen sich so für alle Beteiligten besser verschmerzen. Böckmann: „Wir haben gehofft, dass es toll wird. Wir haben geträumt, wie es aussehen könnte. Das Ergebnis ist noch toller geworden als in unseren Träumen.“ Auch der Bürgermeister kam nach einem ersten Rundgang durch die 540 Quadratmeter großen Räumlichkeiten zu dem Schluss, dass der Erweiterungsbau „sehr schön“ geworden sei. Auf zwei Etagen verteilen sich Schulungsräume, ein Aufenthaltsraum, getrennte Umkleiden für die männlichen und weiblichen Feuerwehrkräfte und Sanitäranlagen. Dem expandierenden Löschzug steht nun dreimal so viel Platz wie vorher zur Verfügung. Bis es am Sonntag so weit war, vergingen 15 Monate seit dem Richtfest. Auch der Feuerwehrchef lobte den schönen Anbau: „Es ist der erste Neubau in meiner Amtszeit“. Wichtig seien iin Erweiterung der ursprünglichen Planungen eine Erweiterung der Fahrzeughalle um einen Stellplatz – die Arbeiten dafür und der Austausch der alten Tore an der Fahrzeughalle folgen noch – und der Bereitschaftsraum gewesen. „Straberg ist für die gesamte Stadt strategisch sehr wichtig. Der Löschzug hat die beste Tagesverfügbarkeit“, betonte Eckhardt und kündigte als „Einzugsgeschenk“ ein neues Feuerwehrfahrzeug in naher Zukunft an. In naher Zukunft muss sicherlich auch noch am Flachdach der Fahrzeughalle gearbeitet werden. Die dortige Folie hat Risse, so dass es bei Regen durch die Decke in die Fahrzeughalle tropft. Gut Ding will eben Weile haben. (-oli)

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