Brücke erweitern: K 18 auf fünf Spuren ausbauen

Mit Ausbau der A 57 steigt verkehrliche Belastung an der Anschlussstelle Dormagen
Brücke erweitern: K 18 auf fünf Spuren ausbauen
Die Stadt hat im Rahmen der Planfeststellung für den Ausbau der Autobahn im Bereich der Autobahnabfahrt sogenannte „Leistungsfähigkeitsuntersuchungen“ vornehmen lassen. Dabei ging es um das „untergeordnete Straßennetz“ mit seinen Knotenpunkten und Brückenbauwerken. Die Ingenieurgesellschaft Brilon Bondzio Weiser aus Bochum hat dazu Ergebnisse vorgelegt, die im September vergangenen Jahres der Planfeststellungsbehörde zugeleitet wurden. Die Berechnungen zum Analyse- und Prognosefall für die beiden Kreuzungsbereiche an der Autobahnabfahrt waren eindeutig: Die Mengenbelastung an Fahrzeugen wird so hoch sein, dass eine ausreichende „Verkehrsqualität“ nicht mehr gegeben ist. Für den Knotenpunkt Franz-Gerstner-Straße/K 18 ist die Einstufung sogar „mangelhaft“, was einen entsprechenden Handlungsbedarf aufzeigt. Vor allem angesichts der extremen verkehrlichen Dichte zwischen der A 57 und dem Tor 14 des Chemparks empfahl das Ingenieurbüro, im Zuge der Kreisstraße als Vorsorgemaßnahme eine zusätzliche Fahrspur vorzusehen – also von vier auf fünf Fahrstreifen hoch zu gehen. Dazu muss die K 18 baulich erweitert werden, was nach Einschätzung der Gutachter problemlos möglich wäre. Die Kreisverwaltung sieht dies auch so, hält den Ausbau für realistisch. Die einzige bauliche Voraussetzung: Die vorhandene Brücke muss entsprechend erweitert werden. Das soll im Zuge der Bauarbeiten für den sechsspurigen Ausbau der A 57 erfolgen. Die Kosten dafür muss als Straßenbaulastträger der Rhein-Kreis Neuss tragen. Dieser stimmt das Projekt mit dem Landesbetrieb „Straßen.NRW“ ab. (RA vom 7. Februar 2018)

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